Gästebuch für Franzi





Jessica 21.09.2009 um 15:22 | ♥

Ein kleiner Stern, verdammt weit entfernt. Man sieht ihn kaum, aber er leuchtet so hell, dass es fast schmerzt. Dieser winzig kleine Stern bist Du in meiner Erinnerung. Und obwohl Du so weit weg bist, bist du mir doch so nah! Ich werde dich niemals vergessen, aber du fehlst hier so sehr! Engel, ich liebe Dich ♥


M.E. 21.09.2009 um 14:43 |

Wenn ein Mensch fortgegangen ist, bleiben wir zurück mit dem Schmerz darüber, dass auch auf den schönsten Sommer ein Herbst folgt, dass auch der gücklichste Tag einen Abend hat, und selbst die bezaubernste Melodie irgendwann verklingt. Als Trost bleibt uns nur die Gewissheit, dass auch dieser Schmerz vergänglich ist wie der Winter, die Nacht und die Stille. Nur unsere Erinnerung, unsere Sehnsucht und unsere Liebe sind unsterblich. Franzi, du wirst uns immer fehlen!


M. 20.09.2009 um 16:07 |

Es war einmal eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war sichtlich nicht mehr jung, aber ihr Gang war leicht, beschwingt und voller Elan. Ihr Lächeln hatte nie den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens verloren und ihre Augen strahlten wie die aufgehende Sonne. Am Rand des Weges saß eine zusammengekauerte Gestalt. Dieses Wesen, was dort im Staub saß, schien fast körperlos zusein und war kaum zuerkennen. Neben der Gestalt bückte sich dir kleine Frau hinunter und fragte: „Wer bist du?“ Zwei riesig, fast leblose Augen blickten müde zu ihr hinauf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass es kaum zu hören war. „Ach! Die Traurigkeit!“, rief die Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. „Du kennst mich?“, fragte dir Traurigkeit irritiert. „Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück meines Weges begleitet.“ „Ja, aber… warum flüchtest du dann nicht vor mir, so wie es die anderen tun? Hast du keine Angst?“, fragte die Traurigkeit misstrauisch. „Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst am besten, dass du jeden Flüchtling früher oder später einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum sitzt du hier so mutlos?“ „Ich… Ich bin traurig“, nuschelte die graue Gestalt. Die kleine Frau setzte sich neben die Gestalt. „Soso, traurig bist du also“, sagte sie und nickte der Traurigkeit verständnisvoll zu. „Erzähl mir doch, was dich so zubedrücken scheint.“ Die Traurigkeit gab einen tiefen Seufzer von sich. Sollte ihr diesesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie davon geträumt. „Ach, weißt du“, begann sie zögernd, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und sie für eine gewisse Zeit auf ihrem Weg zu begleiten. Aber wenn ich dann zu ihnen komme, schrecken sie alle zurück. Sie haben Angst vor mir und versuchen mich mit dem größtmöglichsten Bogen zu umgehen.“ Die Traurigkeit holte tief Luft. „Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie versuchen mir aus dem Weg zugehen. Sie sagen: Das Leben geht weiter und Zeit heilt alle Wunden. Aber ihr falsches Lachen schnürt ihnen fast die Kehle zu. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen, dann wird alles wieder gut. Aber dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Nur die Schwachen weinen, sie wollen keine Gefühle zeigen. Doch dabei sprengen die aufgestauten Tränen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol, damit sie mich nicht fühlen müssen. Drängen mich in den Hintergrund und ignorieren mich.“ „Oh ja“, bestätigt die Frau, „solchen Menschen bin ich auch schon oft begegnet.“ Bei diesen Worten sank die Traurigkeit noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat besonders dünne Haut. Manches Leid bricht immer wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer auch zulässt und all die ungeweinten Tränen auch weint, kann seine Wunden wirklich dauerhaft heilen. Doch oft habe ich das Gefühl, die Menschen wollen garnicht, dass ich ihnen helfe. Stattdessen legen sie ein liebenswertes Lächeln über ihre schlecht verheilten Narben oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit und Zurückgezogenheit zu.“ Nun schwieg die Traurigkeit. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich völlig verzweifelt. Die kleine Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte dem zitternden Bündel zärtlich und Liebevoll über den Kopf. „Weine nur, Traurigkeit.“, flüsterte sie leise. „Ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.“ Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt seine neue, nette Gefährtin: „ Aber… aber – wer bist eigentlich du?“ „Ich“, sagte die kleine Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein Mädchen und ihre Augen fingen wieder das glänzen an, „ Ich bin die Hoffnung!!!“


19.09.2009 um 22:41 |

Just like a beautiful, long-stemmed rose, Her precious memory grows and grows, Touching the hearts of all of those she loved. And like the fragrance of that same rose, Her love, so sweet, still flows and flows, Filling our lives with a warmth that shows she’s still there. So like a forever-blooming rose, The beauty she shared eternally glows, For deep in our hearts, each of us knows she lives


ilka 18.09.2009 um 07:03 | Peine

...es tut so sehr weh, und man kan es nicht verstehn, man begreift es einfach nicht... und man bekommt immer gesagt, die zeit heilt alle wunden...das stimmt nicht, sie macht es irgendwann nur erträglicher...ich verlor meinen kleinen und einzigen bruder am 9.juni.06...auch durch einen autounfall...die zeit holt ein aber auch immer wieder ein...sonntag hätte er seinen 26 geburtstag. ich wünsche ihnen viel kraft für die nächste zeit. mit traurigen grüßen

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